| 23:59 Uhr

Kritik an Wahlverfahren
Mediendirektor: CDU fordert mehr Transparenz

Mainz.

Nach der Wahl des nordrhein-westfälischen Ex-Medienstaatssekretärs Marc Jan Eumann (SPD) zum Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz fordert die Landtagsopposition mehr Transparenz. „Die (Stelle) wurde nicht ausgeschrieben, sondern man hat gewartet, wer sich meldet“, sagte CDU-Fraktionschefin Julia Klöckner gestern in Mainz. „Wir nennen das ganz klar gut organisierter Genossenfilz.“ Eumann erhielt bei der Wahl am Montag 19 von 34 Stimmen der LMK-Versammlung, 18 waren mindestens nötig. Eine Kommission hatte ihn als Kandidaten benannt. Die AfD hatte gefordert, den Posten öffentlich auszuschreiben. Der Landtag berät über den Fall nächste Woche.

(dpa)