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May hält nach Gerichtsurteil an Brexit-Zeitplan fest

London. Die britische Premierministerin Theresa May hält trotz der Niederlage vor Gericht an ihrem Zeitplan für den EU-Ausstieg Großbritanniens fest. Die von ihr selbst gesetzte Frist für den Start der Austrittsverhandlungen im Frühjahr bleibe "unverändert", sagte May bei Telefonaten mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU ). Auch der britische Außenminister Boris Johnson sieht in dem Gerichtsurteil kein Hindernis für den britischen EU-Austritt. Das Gericht in London hatte am Donnerstag entschieden, dass die britische Regierung die Brexit-Verhandlungen nicht alleine starten darf, sondern die Zustimmung des Parlaments einholen muss (wir berichteten). Mays geplanter EU-Ausstieg bis Ende März könnte sich durch das Urteil des High Court- zu Deutsch: Hohes Gericht verzögern. afp

Die britische Premierministerin Theresa May hält trotz der Niederlage vor Gericht an ihrem Zeitplan für den EU-Ausstieg Großbritanniens fest. Die von ihr selbst gesetzte Frist für den Start der Austrittsverhandlungen im Frühjahr bleibe "unverändert", sagte May bei Telefonaten mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU ). Auch der britische Außenminister Boris Johnson sieht in dem Gerichtsurteil kein Hindernis für den britischen EU-Austritt. Das Gericht in London hatte am Donnerstag entschieden, dass die britische Regierung die Brexit-Verhandlungen nicht alleine starten darf, sondern die Zustimmung des Parlaments einholen muss (wir berichteten). Mays geplanter EU-Ausstieg bis Ende März könnte sich durch das Urteil des High Court- zu Deutsch: Hohes Gericht verzögern.