| 22:50 Uhr

Rhetorik des Kalten Krieges
Kritik an Russlands neuen Waffen

Berlin/Moskau. Nach der Präsentation neuer Atomwaffen durch Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag hat die Bundesregierung Moskau kritisiert. Deutschland halte „das gesamte sicherheitspolitische Verhalten Russlands“ inzwischen für besorgniserregend, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag.

Dazu zählten die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, Drohgebärden gegenüber Nachbarstaaten und das Unterlaufen rüstungskontrollpolitischer Vereinbarungen. In Berlin kritisierten Politiker, Russland und die USA kehrten schrittweise zurück zur Logik des Kalten Krieges. Eine neue Aufrüstungsspirale wird befürchtet.