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Kirchenkritik
Heiligsprechung von Päpsten stößt auf Kritik

Zürich/Wien. Kritik an der Vielzahl von Selig- und Heiligsprechungen von Päpsten hat der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück geübt. Die „Akkumulation von Heiligsprechungen von Päpsten durch Päpste“ rufe inzwischen „selbst bei gläubigen Katholiken ein gewisses Stirnrunzeln hervor“, schreibt Tück in der „Neuen Zürcher Zeitung“.

Anlass ist die Heiligsprechung von Papst Paul VI. am Sonntag durch Papst Franziskus in Rom. Die „Selbstsakralisierung“ stehe in „krassem Missverhältnis zu den Krisen und Skandalen, die in letzter Zeit publik geworden sind“, deutet der Theologe zudem an.