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Kardinal Marx will Bischofskonferenz nicht mehr vorsitzen
Ackermann will Marx nicht beerben

 14.04.2018, Rheinland-Pfalz, Trier: Kardinal Reinhard Marx (l) und der Trierer Bischof Stephan Ackermann gehen vor der Eröffnung der bundesweiten "Woche für das Leben" der beiden großen christlichen Kirchen im Kreuzgang des Trierer Doms. Das Motto der Aktion für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende ist «Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!». Foto: Harald Tittel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
14.04.2018, Rheinland-Pfalz, Trier: Kardinal Reinhard Marx (l) und der Trierer Bischof Stephan Ackermann gehen vor der Eröffnung der bundesweiten "Woche für das Leben" der beiden großen christlichen Kirchen im Kreuzgang des Trierer Doms. Das Motto der Aktion für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende ist «Kinderwunsch. Wunschkind. Unser Kind!». Foto: Harald Tittel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Harald Tittel
München/Trier. (sey) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx (links), steht nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung. „Ich finde, es sollte die jüngere Generation an die Reihe kommen“, sagte der 66-Jährige drei Wochen vor der Bischofsvollversammlung in Mainz.

Der ehemalige Trierer Bischof (bis 2008) hatte den Vorsitz erst 2014 übernommen. Seine Wiederwahl in Mainz galt als Formsache. Kirchen-Insider vermuten, dass der Streit zwischen Traditionalisten und Reformern unter den Bischöfen der Hauptgrund für den Rückzug des Kardinals ist. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat offenbar keine Ambitionen auf die Marx-Nachfolge. Foto: Harald Tittel/dpa