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Maaßen-Nachfolger
Haldenwang ist jetzt offiziell Chef des Verfassungsschutzes

Berlin. Das Kabinett stimmt dafür, den 58-Jährigen zum Maaßen-Nachfolger zu machen. dpa

Der bisherige Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, ist neuer Chef der Behörde. Innenminister Horst Seehofer (CSU) stellte den 58-Jährigen gestern in Berlin vor, nachdem das Bundeskabinett der Personalie zugestimmt hatte. Vorgänger Hans-Georg Maaßen war vergangene Woche in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden.

„Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen können wir uns mit dem heutigen Tag wieder ganz auf die Sacharbeit des Verfassungsschutzes konzentrieren“, sagte Haldenwang. „Deutschland ist trotz aller Bedrohungen ein sicheres und freies Land“, sagte er. Aber das müsse erarbeitet und verteidigt werden.

So sei die Gewaltbereitschaft im Rechtsextremismus nach wie vor sehr hoch. „Das nehmen wir ernst und behalten neben den dynamischen Entwicklungen im Rechtsextremismus die mögliche Herausbildung rechtsterroristischer Strukturen auch fest auf dem Radar.“ Der islamistische Terrorismus sei „nach wie vor die größte Gefahr“ für die Sicherheit in Deutschland. Auch Spionage- und Cyberangriffe seien eine Gefahr. Seehofer sagte, er freue sich, mit Haldenwang zu einer „sachorientierten und vertrauensvollen Arbeit“ zurückzukehren.



Thomas Haldenwang, der neue Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz.
Thomas Haldenwang, der neue Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz. FOTO: dpa / Michael Kappeler