| 23:41 Uhr

Nach der Parlamentswahl
Italien steht vor Hängepartie bei Regierungsbildung

Rom. Nach der Parlamentswahl in Italien konkurrieren populistische Kräfte um die Macht. Die fremdenfeindliche Lega-Partei unter Matteo Salvini beanspruchte gestern die Regierungsbildung für sich, weil ihr rechtes Bündnis rund 37 Prozent der Stimmen erreichte. Doch auch die populistische Fünf-Sterne-Bewegung mit Spitzenkandidat Luigi Di Maio, die mit rund 32 Prozent stärkste Kraft wurde, sieht sich am Zug. Beiden fehlt eine Mehrheit, eine Koalitionsbildung gilt als schwierig.