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Britischer Öltanker „Stena Impero“ aber freigegeben
Iran erhöht im Atomstreit Druck auf Europäer

New York. Irans Präsident Hassan Ruhani hat im Streit über die Rettung des historischen Atomabkommens den Druck auf die europäischen Vertragspartner erhöht. „Leider zeigen die europäischen Staaten Unfähigkeit oder mangelnde Bereitschaft, wenn es um konkrete Aktionen geht“, sagte Ruhani am Donnerstag am Rande der UN-Vollversammlung in New York. dpa

Für den Fall, dass sie nicht zu ihren Versprechen stünden, stellte er „weitere Schritte“ weg von den Vereinbarungen des mühsam ausgehandelten Abkommens von 2015 in Aussicht, aus dem die USA 2018 im Alleingang ausgestiegen sind.

Im Ringen um eine Lösung im Iran-Konflikt gibt es aber auch ein Problem weniger. Der seit Mitte Juli in der Straße von Hormus im Iran festgehaltene britische Öltanker „Stena Impero“ ist wieder auf hoher See. Die iranischen Behörden gaben das Schiff am Freitag frei. Die iranischen Revolutionsgarden hatten den Tanker am 19. Juli unter dem Vorwurf festgesetzt, Vorschriften des Seerechts missachtet zu haben.