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Innenminister Friedrich fühlt sich in Islam-Debatte missverstanden

Berlin. Der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wehrt sich in der Islamdebatte gegen Kritik. Seine Worte seien nur teilweise wiedergegeben und von der Opposition verwendet worden, um zu spalten, sagte Friedrich dem ZDF. "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich zusammenführen will

Berlin. Der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wehrt sich in der Islamdebatte gegen Kritik. Seine Worte seien nur teilweise wiedergegeben und von der Opposition verwendet worden, um zu spalten, sagte Friedrich dem ZDF. "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich zusammenführen will." Friedrich betonte zugleich, er habe nicht vor, sich in Zukunft "stromlinienförmig" zu verhalten. "Es ist notwendig, Dinge mit klarer Sache anzusprechen." Friedrich hatte viel Kritik auf sich gezogen, weil er kurz nach Amtsantritt gesagt hatte, es gebe keine historischen Belege dafür, dass der Islam zu Deutschland gehöre. dpa