| 14:37 Uhr

Ausmaß der Gefahr noch unklar
Landtag wegen verdächtiger Sendung an Höcke teils gesperrt

 Eine verdächtiger Brief mit einer unbekannten Substanz musste untersucht werden, Teile des Thüringer Landtags wurden gesperrt. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Eine verdächtiger Brief mit einer unbekannten Substanz musste untersucht werden, Teile des Thüringer Landtags wurden gesperrt. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Erfurt. Wegen einer verdächtigen Postsendung an den Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ist der Thüringer Landtag in Erfurt teilweise gesperrt worden. dpa

Die Sendung sei bereits am Dienstag an Höckes privater Wohnadresse eingegangen und dann am Mittwoch im Landtag geöffnet worden, sagte eine Polizeisprecherin in Erfurt. Darin sei eine verdächtige Substanz entdeckt worden. Worum es sich dabei genau handelte, wurde zunächst nicht bekannt. Es könne aber bereits ausgeschlossen werden, dass es Sprengstoff war.

Weitere Prüfungen beim Landeskriminalamt und im Landesamt für Verbraucherschutz liefen noch, hieß es. Ob eine konkrete Gefahr bestand, sei noch unklar. Verletzt wurde niemand. Der Landtag wurde nicht geräumt, aber Teile gesperrt.

Personen, die in Kontakt mit der verdächtigen Sendung gekommen waren, seien dekontaminiert worden. Ersten Angaben zufolge hatte Höcke die Sendung selbst mit in den Landtag genommen. Weitere Angaben machte die Polizei dazu zunächst nicht, der Politiker soll im Laufe des Tages noch befragt werden.



 An ihn ging der verdächtige Brief: AfD-Fraktionschef Björn Höcke im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
An ihn ging der verdächtige Brief: AfD-Fraktionschef Björn Höcke im Thüringer Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa FOTO: Martin Schutt
 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor dem Thüringer Landtag: Ein verdächtiger Brief mit einer unbekannten Substanz musste untersucht werden. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor dem Thüringer Landtag: Ein verdächtiger Brief mit einer unbekannten Substanz musste untersucht werden. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa FOTO: Martin Schutt