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In Verantwortung der Bundespolizei
Im Herbst soll erstes Abschiebezentrum in Betrieb gehen

Berlin. (dpa) Bis zum Herbst will das Bundesinnenministerium ein erstes Rückführungszentrum für Flüchtlinge in Betrieb gehen lassen – also in etwa bis zur Landtagswahl in Bayern. Das Vorhaben werde „höchst prioritär betrieben“, sagte Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) der „Süddeutschen Zeitung“. „Ich bin zuversichtlich, dass wir nach den Osterfeiertagen ein Eckpunktepapier vorlegen können.“ Das Zentrum werde „in Verantwortung der Bundespolizei“ betrieben. Es solle als Modell für die Ankerzentren dienen, in denen das gesamte Asylverfahren abgewickelt werden soll. Denkbare Standorte wären demnach Manching oder Bamberg in Bayern, wo es bereits Transitzentren gibt, oder die Erstaufnahmeeinrichtung im hessischen Gießen.

Ziel muss es laut Mayer sein, die Zahl der Abschiebehaftplätze – derzeit 400 – „erheblich zu erhöhen“.

(dpa)