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Flut-Katastrophe
Hunderte Opfer nach Tsunami in Indonesien

Jakarta. Mindestens 222 Tote und schwere Verwüstungen – das ist die Bilanz der Tsunami-Katastrophe in Indonesien. Wie der Katastrophenschutz des Landes am Sonntag mitteilte, wurden zudem 843 Menschen verletzt, als Flutwellen am Samstagabend auf die Küsten an der Sunda­straße zwischen den Inseln Sumatra und Java trafen.

Deutsche Opfer gebe es bislang nicht, erklärte das Auswärtige Amt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel sprachen dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo und den Betroffenen ihr Beileid aus.

Ursache des Tsunamis war wohl ein Erdbeben mit gleichzeitigem Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau. An Weihnachten 2004 starben bei einer Tsunami-Katastrophe in der Region 230 000 Menschen.