| 23:58 Uhr

Um auf Probleme des Berufsstands aufmerksam zu machen
Hebammen wollen weltweit längsten Brief Merkel schicken

München. Eine Initiative von Eltern und Hebammen will mit dem längsten Brief der Welt an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Probleme von Hebammen aufmerksam machen. Dafür sammeln die Initiatoren per Hand gestaltete Briefe im DinA4-Format und fügen sie zu einer langen Schriftrolle zusammen, wie sie gestern mitteilten. Die Rolle soll dann offiziell von einer Jury der Guinness World Records als Weltrekordversuch vermessen werden. Bis zum 15. September soll so ein mindestens fünf Kilometer langer Brief entstehen, der danach ins Kanzleramt gebracht werden soll.

Eine Initiative von Eltern und Hebammen will mit dem längsten Brief der Welt an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Probleme von Hebammen aufmerksam machen. Dafür sammeln die Initiatoren per Hand gestaltete Briefe im DinA4-Format und fügen sie zu einer langen Schriftrolle zusammen, wie sie gestern mitteilten. Die Rolle soll dann offiziell von einer Jury der Guinness World Records als Weltrekordversuch vermessen werden. Bis zum 15. September soll so ein mindestens fünf Kilometer langer Brief entstehen, der danach ins Kanzleramt gebracht werden soll.

Die Initiatoren wiesen sie auf Probleme hin, die dazu führten, dass derzeit immer weniger Geburten von Hebammen betreut würden, hieß es: Zum einen seien „Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Hebammen an Krankenhäusern so miserabel, dass diese nicht wirklich ihre Familien ernähren können“. Zudem würden „immer mehr Geburtsstationen geschlossen, da sie in wirtschaftlich geführten Krankenhäusern nicht rentabel sind“.