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Verhandlungen erneut verlängert
Hartes Ringen von Union und SPD um Koalitionsvertrag

Berlin. Die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD zur Bildung einer erneuten großen Koa­lition gehen in die zweite Verlängerung. Die Parteispitzen um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich gestern am späten Abend in Berlin auf eine abermalige Verschiebung. Aus Parteikreisen hieß es, die Verhandlungen würden heute in der CDU-Zentrale in Berlin weitergehen und sollten dann auch abgeschlossen werden.

Die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD zur Bildung einer erneuten großen Koa­lition gehen in die zweite Verlängerung. Die Parteispitzen um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich gestern am späten Abend in Berlin auf eine abermalige Verschiebung. Aus Parteikreisen hieß es, die Verhandlungen würden heute in der CDU-Zentrale in Berlin weitergehen und sollten dann auch abgeschlossen werden.

Ein wesentlicher Streitpunkt blieb die Vermeidung sachgrundloser Befristungen für Jobs, unter denen viele jüngere, gering qualifizierte oder ausländische Arbeitnehmer leiden. Weiteres zentrales Konfliktthema ist die Gesundheitspolitik. Erwartet wurde, dass die Gespräche auch heute lange dauern. Dies würde bedeuten, dass der Koalitionsvertrag erst morgen präsentiert wird.