| 20:42 Uhr

Angeblich unter zehn Dokumente gekapert
Hacker-Angriff galt offenbar Auswärtigem Amt

Berlin. () Der jüngste Cyber-Angriff auf die Bundesregierung war Medienberichten zufolge eine gezielte Attacke auf das Referat für Russland und Osteuropa im Auswärtigen Amt. Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Den Angreifern sei es gelungen, dort eine einstellige Zahl von Dokumenten zu kapern, berichtet das Blatt unter Berufung auf Sicherheitskreise. Es handele sich um geringe Datenmengen, weshalb die Firewall nicht Alarm geschlagen habe.

() Der jüngste Cyber-Angriff auf die Bundesregierung war Medienberichten zufolge eine gezielte Attacke auf das Referat für Russland und Osteuropa im Auswärtigen Amt. Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Den Angreifern sei es gelungen, dort eine einstellige Zahl von Dokumenten zu kapern, berichtet das Blatt unter Berufung auf Sicherheitskreise. Es handele sich um geringe Datenmengen, weshalb die Firewall nicht Alarm geschlagen habe.

Auch nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ handelte es sich um einen gezielten Angriff auf das Außenamt. Nach Recherchen der Zeitung manipulierten die Angreifer bereits vor rund zwei Jahren eine Lernplattform auf der Webseite der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung mit Spionagesoftware. Die Akademie mit Sitz in Brühl bietet Verwaltungsmitarbeitern des Bundes Fortbildungen an, die als Internet-Kurse gebucht werden können. Entdeckt wurde die Spionagesoftware demzufolge erst nach einem Hinweis befreundeter Nachrichtendienste.