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Verbot aus Jerusalem
Großmufti verbietet Landtransfers

Jerusalem. Der Großmufti von Jerusalem, Scheich Mohammed Hussein, hat Muslimen verboten, an der Übertragung von Landeigentum in Jerusalem und Palästina an Nichtmuslime mitzuwirken. In einer am Dienstag erlassenen Fatwa verweist Hussein auf die religiös begründete Unveräußerlichkeit Palästinas.

Entsprechend seien der Verkauf oder die Übertragung des Eigentums an Nichtmuslime verboten. Jeder, der Land an den Feind verkaufe oder eine Entschädigung annehme, begehe eine Sünde, so Hussein. Verstöße gegen die Fatwa seien mit mit Glaubensabfall und Verrat an Gott, dem Islam und der Heimat gleichzusetzen.