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Umfrage
Groko stößt bei Bürgern auf Skepsis

Berlin. Eine mögliche Neuauflage der großen Koalition stößt bei einer Mehrheit der Bürger auf Skepsis. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ bewerten 45 Prozent der Befragten eine Koalition aus Union und SPD als sehr gut oder gut. 52 Prozent jedoch fänden sie weniger gut oder schlecht. Der aktuelle Zustimmungswert entspricht laut ARD dem Niveau vor der Bundestagswahl. Sollte eine große Koalition scheitern, wären 54 Prozent der Bürger für Neuwahlen. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Eine Minderheitsregierung befürworten aktuell 42 Prozent, neun Punkte weniger als im Dezember.

Eine mögliche Neuauflage der großen Koalition stößt bei einer Mehrheit der Bürger auf Skepsis. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ bewerten 45 Prozent der Befragten eine Koalition aus Union und SPD als sehr gut oder gut. 52 Prozent jedoch fänden sie weniger gut oder schlecht. Der aktuelle Zustimmungswert entspricht laut ARD dem Niveau vor der Bundestagswahl. Sollte eine große Koalition scheitern, wären 54 Prozent der Bürger für Neuwahlen. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Eine Minderheitsregierung befürworten aktuell 42 Prozent, neun Punkte weniger als im Dezember.

53 Prozent der Deutschen fänden es gut, wenn CDU-Chefin Angela Merkel Bundeskanzlerin bliebe. 49 Prozent meinen, dass Merkel dann die volle Amtszeit bleiben sollte – 45 Prozent wollen, dass sie vorzeitig einem Nachfolger Platz machen sollte. 65 Prozent stimmten der Aussage zu, dass Merkel eine „gute Bundeskanzlerin“ sei. Allerdings finden 75 Prozent aller Deutschen und 60 Prozent der Unions-Anhänger, dass es Zeit für eine personelle Erneuerung in der CDU ist.

In der Rangliste der beliebtesten Politiker liegt Merkel im Mittelfeld. 52 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Oben in der Skala steht weiter Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) mit 62 Prozent Zustimmung. In der gestern veröffentlichten Umfrage ist die Union deutlich stärkste Kraft mit 33 Prozent (ein Prozentpunkt mehr als im Vormonat). Unverändert 21 Prozent würden die SPD wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.