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Frankreich gedenkt mit Trauerfeier der 130 Anschlagsopfer

Paris. Zwei Wochen nach den Anschlägen von Paris gedenkt ganz Frankreich noch einmal der Toten: Vor dem prächtigen Invalidendom versammeln sich heute Vormittag bei einer nationalen Trauerfeier Staatschef François Hollande , Minister und Parteichefs, aber auch Angehörige der 130 Todesopfer und bei den Anschlägen Verletzte. afp

Frankreich nimmt so Abschied von den Opfern des 13. November - im Vorfeld gab es aber auch kritische Stimmen.

"Ernst und feierlich" werde die Zeremonie, heißt es im Elysée-Palast. Sie solle aber auch von der "Schönheit des Ortes" getragen werden. Gemeint ist der historische Gebäudekomplex Hôtel des Invalides aus dem 17. Jahrhundert, in dem Frankreich immer wieder verstorbener Persönlichkeiten und getöteter Soldaten gedenkt. Im Invalidendom mit seiner berühmten goldenen Kuppel steht das Grabmal des Kaisers Napoléon. François Hollande will eine rund 20-minütige Rede halten, in der er noch einmal dem Entsetzen, dem Schock und der Trauer in Frankreich nach den Anschlägen Ausdruck geben dürfte - und der Entschlossenheit, dem Terrorismus entgegenzutreten und nicht der Angst nachzugeben.