| 22:07 Uhr

Fall Amri war sieben Mal Thema im Berliner Terrorabwehrzentrum

Düsseldorf. Der Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri ist nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD ) insgesamt sieben Mal im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum in Berlin behandelt worden. Diese Zahl nannte Jäger gestern vor dem Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags. Trotz einer "durchgehenden und engmaschigen Beobachtung" des als Gefährder eingestuften Tunesiers habe es keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag Amris gegeben. Jäger bezeichnete das Berliner Weihnachtsmarktattentat als "folgenschwersten Anschlag der jüngeren Geschichte in Deutschland". Er sei verübt worden von einem Mann, "von dem die Sicherheitsbehörden bundesweit viel wussten". Nun sei es notwendig, Schwachstellen zu identifizieren "und dann schnell zu beseitigen", unterstrich Jäger. "Wir müssen und wir werden aus diesem schrecklichen Ereignis die notwendigen Lehren ziehen." afp

Der Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri ist nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD ) insgesamt sieben Mal im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum in Berlin behandelt worden. Diese Zahl nannte Jäger gestern vor dem Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags. Trotz einer "durchgehenden und engmaschigen Beobachtung" des als Gefährder eingestuften Tunesiers habe es keine konkreten Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag Amris gegeben. Jäger bezeichnete das Berliner Weihnachtsmarktattentat als "folgenschwersten Anschlag der jüngeren Geschichte in Deutschland". Er sei verübt worden von einem Mann, "von dem die Sicherheitsbehörden bundesweit viel wussten". Nun sei es notwendig, Schwachstellen zu identifizieren "und dann schnell zu beseitigen", unterstrich Jäger. "Wir müssen und wir werden aus diesem schrecklichen Ereignis die notwendigen Lehren ziehen."