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Einführung des Präsidialsystems wird abgeschlossen
Erdogan überrascht Türken mit Neuwahlen im Juni

Istanbul. In der Türkei gibt es überraschend Neuwahlen: Wie Präsident Recep Tayyip Erdogan gestern ankündigte, werden die eigentlich für November 2019 angesetzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen auf den 24. Juni dieses Jahres vorgezogen. Als Begründung nannte Erdogan die Entwicklungen in Syrien und im Irak sowie die Notwendigkeit, wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen. Zuvor hatte er Gerüchte um vorgezogene Wahlen stets zurückgewiesen. Die Wahlen würden die Einführung eines Präsidialsystems abschließen, für das 2017 eine knappe Mehrheit der Türken gestimmt hatte. Es baut Erdogans Macht massiv aus.

In der Türkei gibt es überraschend Neuwahlen: Wie Präsident Recep Tayyip Erdogan gestern ankündigte, werden die eigentlich für November 2019 angesetzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen auf den 24. Juni dieses Jahres vorgezogen. Als Begründung nannte Erdogan die Entwicklungen in Syrien und im Irak sowie die Notwendigkeit, wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen. Zuvor hatte er Gerüchte um vorgezogene Wahlen stets zurückgewiesen. Die Wahlen würden die Einführung eines Präsidialsystems abschließen, für das 2017 eine knappe Mehrheit der Türken gestimmt hatte. Es baut Erdogans Macht massiv aus.