| 21:50 Uhr

Bügerkrieg
Dreier-Gipfel will Syrien Frieden bringen

Ankara. Die Türkei, Russland und der Iran wollen nach eigener Aussage ihre Anstrengungen für ein Ende der Gewalt in Syrien und für den Schutz von Zivilisten verstärken. In einer gemeinsamen Erklärung nach einem Dreiergipfel gestern in Ankara riefen die Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin und Hassan Ruhani die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Hilfe für Syrien auszuweiten. Das gelte besonders für die Vereinten Nationen (UN). Weiter hieß es in der Erklärung, die drei Länder wollten stärker darauf hinwirken, dass humanitäre Hilfe Notleidende in sogenannten Deeskalationszonen erreiche. Die Türkei, Russland und der Iran bekannten sich dazu, weiter auf einen dauerhaften Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien in Syrien hinzuarbeiten.

Die Türkei, Russland und der Iran wollen nach eigener Aussage ihre Anstrengungen für ein Ende der Gewalt in Syrien und für den Schutz von Zivilisten verstärken. In einer gemeinsamen Erklärung nach einem Dreiergipfel gestern in Ankara riefen die Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin und Hassan Ruhani die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Hilfe für Syrien auszuweiten. Das gelte besonders für die Vereinten Nationen (UN). Weiter hieß es in der Erklärung, die drei Länder wollten stärker darauf hinwirken, dass humanitäre Hilfe Notleidende in sogenannten Deeskalationszonen erreiche. Die Türkei, Russland und der Iran bekannten sich dazu, weiter auf einen dauerhaften Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien in Syrien hinzuarbeiten.

Allerdings beteiligen sich die drei Staaten selber an dem Krieg in Syrien, sie vertreten dort gegensätzliche Positionen. Russland und der Iran unterstützen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei oppositionelle Kräfte. Die Türkei war im Januar außerdem im nordsyrischen Afrin einmarschiert. Sie geht dort mit einer umstrittenen Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG vor, die Ankara als Terrororganisation einstuft.

In der Erklärung hieß es weiter, die drei Präsidenten lehnten alle Versuche ab, „unter dem Vorwand des Kampfes gegen Terrorismus neue Realitäten am Boden zu schaffen“. Sie stünden gegen Versuche, die Souveränität und die territoriale Integrität Syriens zu unterlaufen.