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Mehrheit sieht sich bedroht
Deutsche fürchten sich vor einer neuen Finanzkrise

München. Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht in einer möglichen neuen Finanzkrise die größte Bedrohung für ihren Wohlstand. Das ergab eine – allerdings mehr als ein Jahr alte – Umfrage des Allensbach-Instituts, die von der Stiftung Familienunternehmen dieser Tage in einem Buch veröffentlicht wird.

Nach der Befragung von 1407 Bürgern im Alter über 16 Jahren rangierte die Furcht vor einer neuen Krise (61 Prozent) sogar noch vor den traditionellen Angstthemen Inflation (57 Prozent) und Einbrecher (55 Prozent). Besonders akut sind die Ängste jedoch offensichtlich nicht: Denn weniger als ein Drittel – 28 Prozent – sieht Vermögen derzeit potenziell bedroht.

Die Umfrage wird am kommenden Wochenende im Buch „Eigentum“ des Herder-Verlags veröffentlicht, das die Stiftung herausgibt.

(dpa)