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CSU will vollständige Gleichstellung bei der Mütterrente

München. Die CSU will die Mütterrente ausweiten. Mütter , die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, sollen denen mit jüngeren Kindern gleichgestellt werden, berichtet der "Münchner Merkur ". Rund 9,5 Millionen Frauen wären demnach betroffen. Schon in der laufenden Legislaturperiode hatte die schwarz-rote Koalition auf Betreiben der CSU die Anerkennung der Erziehungsjahre bei der Rente für Mütter , deren Kinder vor 1992 geboren wurden, von einem auf zwei Jahre angehoben. Nun sollen es drei Jahre werden und damit so viele, wie für Mütter , deren Kinder nach 1992 zur Welt kamen. Laut Rentenversicherung lägen die Kosten bei rund 6,5 Milliarden Euro pro Jahr. Agentur

Die CSU will die Mütterrente ausweiten. Mütter , die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, sollen denen mit jüngeren Kindern gleichgestellt werden, berichtet der "Münchner Merkur ". Rund 9,5 Millionen Frauen wären demnach betroffen. Schon in der laufenden Legislaturperiode hatte die schwarz-rote Koalition auf Betreiben der CSU die Anerkennung der Erziehungsjahre bei der Rente für Mütter , deren Kinder vor 1992 geboren wurden, von einem auf zwei Jahre angehoben. Nun sollen es drei Jahre werden und damit so viele, wie für Mütter , deren Kinder nach 1992 zur Welt kamen. Laut Rentenversicherung lägen die Kosten bei rund 6,5 Milliarden Euro pro Jahr.

Kritik kam von Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer: "Der Gesetzgeber hat zu Recht vorgegeben, dass der Rentenbeitrag bis 2030 nicht über 22 Prozent steigen darf. Diese Grenze wäre bei einer weiteren Ausweitung teurer Rentengeschenke nicht mehr zu halten." Die Deutsche Rentenversicherung Bund warnte, eine Ausweitung der Mütterrente erneut aus Beitragsmitteln der Rentenversicherung zu finanzieren. "Sowohl die bereits zum 1. Juli 2014 eingeführte Anrechnung eines zweiten Jahres der Kindererziehung für Geburten vor 1992 als auch eine Ausweitung müssen in jedem Fall aus Steuermitteln finanziert werden", erklärte ihr Sprecher Dirk von der Heide.