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Tunesier mit Nähe zum IS
Biowaffen-Islamist soll Flucht geplant haben

Köln. Der in Köln festgenommene Islamist, der mutmaßlich einen Anschlag mit einer Biobombe begehen wollte, hatte offenbar auch schon seine Flucht geplant. „Reisevorbereitungen“ und viele gekaufte Gegenstände wie ein Schlafsack deuteten auf diese Absicht hin, heißt es in einem Bericht von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) an den Innenausschusses des Düsseldorfer Landtags.

Der Tunesier mit einer „ideologischen Nähe“ zur Terrormiliz IS hatte in seiner Wohnung hochgiftiges Rizin hergestellt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den 29-Jährigen wegen des Anfangsverdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.