| 23:46 Uhr

Bruder des belgischen Königs soll 47 000 Euro weniger bekommen
Belgische Abgeordnete wollen „Skandalprinz“ Bezüge kürzen

Brüssel Dem belgischen Prinzen Laurent droht nach mehrfachem Fehlverhalten eine saftige Kürzung seiner Bezüge. Eine eigens ins Leben gerufene Parlamentskommission stimmte gestern einem Vorschlag der Regierung zu, ihm dieses Jahr 15 Prozent weniger zu überweisen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Dies könnte immerhin einem Betrag von rund 47 000 Euro entsprechen.

Brüssel Dem belgischen Prinzen Laurent droht nach mehrfachem Fehlverhalten eine saftige Kürzung seiner Bezüge. Eine eigens ins Leben gerufene Parlamentskommission stimmte gestern einem Vorschlag der Regierung zu, ihm dieses Jahr 15 Prozent weniger zu überweisen, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Dies könnte immerhin einem Betrag von rund 47 000 Euro entsprechen.

Der Bruder von König Philippe ist bereits mehrfach negativ aufgefallen und wird deshalb in Medien oft als „Skandalprinz“ bezeichnet. Im Juli nahm er an einer Feier zum 90-jährigen Bestehen der chinesischen Armee in der Botschaft des Landes teil. Ein Foto, das ihn beim Anschneiden eines Kuchens zeigte, verbreitete er über seinen Twitter-Account. Laurent darf ausländische Würdenträger allerdings nur mit Erlaubnis der Regierung treffen – doch darum hatte Laurent nicht gebeten.

Die endgültige Entscheidung über die Kürzung der Bezüge liegt nun beim Plenum der belgischen Abgeordnetenkammer.