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Überwachung von Verdächtigen
Behörden nehmen Zehntausende Handys ins Visier

Berlin. Die deutschen Sicherheitsbehörden nehmen immer öfter Handys von Verdächtigen ins Visier. So verschickte der Verfassungsschutz im ersten Halbjahr 2018 etwas mehr als 103 000 „stille SMS“ zur Ortung von Handys – fast doppelt so viele wie vor vier Jahren.

Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor. Ein Jahr zuvor waren knapp 29 000 solcher unsichtbarer Nachrichten versendet worden, meist zur Erstellung eines Bewegungsprofils.