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Bayern will Betreuungsgeld weiterzahlen

München. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU ) hat für Bayern eine Fortzahlung des Betreuungsgeldes auch für den Fall angekündigt, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Geldleistung heute kippen sollte. Agentur

Zunächst hoffe er, dass das Bundesverfassungsgericht seiner großen Tradition folge und "ein Herz für Familien und Kinder" habe, sagte Seehofer gestern vor einer Klausur des bayerischen Kabinetts in St. Quirin am Tegernsee. Aber der Ministerpräsident fügte auch hinzu: "Sollte es anders kommen, dann werden wir einen Weg finden, in Bayern die Dinge richtig in die Zukunft zu führen - mit Betreuungsgeld ." Die "Süddeutsche Zeitung " hatte zuvor berichtet, die bayerische Staatsregierung habe bereits rund 100 Millionen Euro eingeplant, um das Betreuungsgeld im Freistaat notfalls nahtlos fortführen zu können.