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Bayern führt Betreuungsgeld nun als Landeszuschuss nahtlos fort

München. Bayern wandelt als erstes Bundesland das vom Bundesverfassungsgericht gekippte Betreuungsgeld in einen Landeszuschuss um. Wie bisher sollen Eltern 150 Euro monatlich bekommen können, wenn sie ihre ein- und zweijährigen Kleinkinder nicht in einer Krippe betreuen lassen. Agentur

Das Kabinett stimmte gestern dem Gesetzentwurf von Sozialministerin Emilia Müller (CSU ) zu. "Wir sichern einen nahtlosen Übergang von der bisherigen Bundes- zur Landesleistung", sagte Müller laut Staatskanzlei.

Der Bund hat den Ländern zugesagt, ihnen das bisherige Budget für das Betreuungsgeld zur Verbesserung der Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. Das reicht jedoch in Bayern nicht aus, um die tatsächlichen Kosten zu decken. Von 2016 bis 2018 will die Staatsregierung jährlich zwischen 90 und 100 Millionen Euro zusätzlich ausgeben, wie es in München dazu hieß.