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Bahn wird im Fernverkehr etwas pünktlicher

Berlin. Die Bahn ist im vergangenen Jahr trotz Lokführer-Streiks und wetterbedingter Ausfälle insgesamt etwas pünktlicher geworden - aber nicht so wie geplant. Im Fernverkehr kamen 76,5 Prozent der ICE- und IC-Züge pünktlich an. Agentur

2013 lag diese Quote noch bei 73,9 Prozent. Die Bahn verfehlte damit aber ihr selbstgestecktes Ziel, dass 80 Prozent der Züge im Fernverkehr planmäßig ankommen. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Statistik der Bahn hervor. 2012 lag die Pünktlichkeit bei 79,1 Prozent.

Der Fernverkehr rutschte laut Bahn ab Mai unter die Zielmarke von 80 Prozent. Dieser Einbruch sei wesentlich bedingt durch die monatelangen Unwetterserien von Mai bis Juli etwa mit dem Sturmtief "Ela" mit mehr als tausend umgestürzten Bäumen auf den Gleisen. Dazu seien zahlreiche kriminelle Eingriffe gekommen wie Buntmetall-Diebstähle und Brandanschläge sowie die Lokführerstreiks im September, Oktober und November. In den vergangenen fünf Jahren stiegen nach den Angaben witterungsbedingte Verspätungen um 50 Prozent. Auch die Schienenwege seien sehr belastet, sagte der Bahn-Vorstand Personenverkehr, Ulrich Homburg.