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Wien
Asylbewerber in Österreich sollen Handys abgeben

Wien. Österreichs Regierung hat gestern einen Gesetzentwurf verabschiedet, nach dem Asylbewerber künftig ihre Mobiltelefone und bis zu 840 Euro Bargeld an die Behörden übergeben müssen. Das „restriktive und effiziente“ Gesetz solle den Missbrauch des Asylsystems verhindern, erklärte Innenminister Herbert Kickl (FPÖ).

Das Parlament wird in den kommenden Wochen über die Maßnahmen abstimmen. Das Geld der Flüchtlinge soll für die Kosten des Asylverfahrens verwendet werden. Die Standortdaten der Telefone sollen mit den von den Flüchtlingen angegebenen Reiserouten verglichen werden.