| 23:44 Uhr

Rudolf Dreßler
Altvorderer der SPD nennt seine Partei „todkrank“

Berlin. Rudolf Dreßler, einer der früheren Sozialexperten der SPD, macht sich große Sorgen um seine Partei. Er frage sich, was noch alles passieren müsse, bis die Führung um Andrea Nahles und Olaf Scholz aufwache, sagte er dem „Spiegel“. Die Erneuerung werde in der großen Koalition nicht gelingen. „Einer Partei, die aus Angst vor dem Wähler in die Regierung geht, ist nicht mehr zu helfen“, sagte der 77-Jährige: „Sie ist todkrank.“ In Umfragen kommt die SPD bundesweit nur noch auf 16 bis 17 Prozent und droht von der AfD überholt zu werden. Zudem hadert ein Teil der Partei mit dem erneuten Eintritt in eine Groko unter Angela Merkel (CDU).

Rudolf Dreßler, einer der früheren Sozialexperten der SPD, macht sich große Sorgen um seine Partei. Er frage sich, was noch alles passieren müsse, bis die Führung um Andrea Nahles und Olaf Scholz aufwache, sagte er dem „Spiegel“. Die Erneuerung werde in der großen Koalition nicht gelingen. „Einer Partei, die aus Angst vor dem Wähler in die Regierung geht, ist nicht mehr zu helfen“, sagte der 77-Jährige: „Sie ist todkrank.“ In Umfragen kommt die SPD bundesweit nur noch auf 16 bis 17 Prozent und droht von der AfD überholt zu werden. Zudem hadert ein Teil der Partei mit dem erneuten Eintritt in eine Groko unter Angela Merkel (CDU).

Dreßler plädierte dafür, ein von Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und ihrem Mann, Ex-SPD-Chef Oskar Lafontaine, ins Spiel gebrachte neue linke Sammlungsbewegung zu unterstützen.