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„Wo Arzt draufsteht, muss auch Arzt drin sein“
Ärztepräsident will neue Tests für ausländische Mediziner

 Frank Ulrich Montgomery, Chef der Ärztekammer
Frank Ulrich Montgomery, Chef der Ärztekammer FOTO: picture alliance / dpa / Hauke-Christian Dittrich
Berlin. Angesichts einer wachsenden Zahl ausländischer Mediziner hat sich Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery für höhere Schwellen für ihre Berufsausübung in Deutschland ausgesprochen. „Wir wollen ausländische Ärzte haben“, sagte Montgomery gestern.

Angesichts einer wachsenden Zahl ausländischer Mediziner hat sich Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery für höhere Schwellen für ihre Berufsausübung in Deutschland ausgesprochen. „Wir wollen ausländische Ärzte haben“, sagte Montgomery gestern.

Allerdings gelte auch: „Wo Arzt draufsteht, muss auch Arzt drin sein.“ Zunehmend arbeiteten Ärzte aus Drittstaaten in Deutschland, „die zum Teil von sehr weit herkommen“. 75 Prozent von ihnen bekämen auf Basis vorgelegter Zeugnisse die deutsche Zulassung. Montgomery plädierte für bundesweit einheitliche, höhere Standards für Mediziner. Die Ärzte sollten ein Staatsexamen oder eine entsprechende Prüfung ablegen, fordert der Präsident der Bundesärztekammer.

Vom 8. Mai bis 11. Mai findet in Erfurt der 121. Deutsche Ärztetag statt.