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Abgeordneter erschießt Taxifahrer in Honduras

Los Angeles. US-Gericht: Todesstrafe verfassungswidrig Ein US-Bundesgericht hat die Todesstrafe in Kalifornien für verfassungswidrig erklärt. Die Umsetzung funktioniere so schlecht und sei derart von Verzögerungen geprägt, dass sie gegen die Verfassung des Bundesstaates verstoße, urteilte Richter Cormac Carney laut der Zeitung „Los Angeles Times“. Agentur

Seit 1978 seien von 900 Todesurteilen nur 13 umgesetzt worden.

Ecuador verlängert Asyl für Assange

Nach der Bestätigung des schwedischen Haftbefehls gegen Julian Assange hat Ecuador das Asyl des Wikileaks-Gründers verlängert. Der Aktivist befindet sich seit zwei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London, um einer Auslieferung an Schweden zu entgehen. Die schwedische Justiz ermittelt wegen Vergewaltigungsvorwürfen. Assange fürchtet jedoch vor allem eine Auslieferung an die USA, wo er wegen der Enthüllung geheimer Dokumente als Terrorist betrachtet wird.

18 Jahre Haft für Giftbriefe an Obama

Ein Gericht in Texas hat eine Schauspielerin zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie Briefe mit dem tödlichen Gift Ricin an US-Präsident Barack Obama und den ehemaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg verschickt hatte. Außerdem muss die 36-Jährige eine Entschädigung von umgerechnet 271 000 Euro zahlen.

Abgeordneter erschießt Taxifahrer in Honduras

In Honduras hat ein Parlamentsabgeordneter einen Taxifahrer wegen eines Streits auf offener Straße erschossen. Der Abgeordnete der linksliberalen Partei Libertad y Refundación, Luis Galdámez, sei am Mittwoch in der Hauptstadt Tegucigalpa festgenommen worden, teilten die Behörden mit. Laut Verkehrspolizei war der Abgeordnete eine Einbahnstraße in falscher Richtung gefahren, als ihm ein Taxifahrer den Weg versperrte. Galdámez zog während des folgenden Streits eine Schusswaffe und tötete sein Gegenüber. Galdámez beteuerte gegenüber Medien seine Unschuld. Er habe zur "Selbstverteidigung" geschossen, weil der Taxifahrer ihn mit einer Machete angegriffen habe.