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Abfindung statt Kündigungsschutz: Nein von Steinmeier und Merkel

Berlin. Die Forderung aus der Wirtschaft nach einer Lockerung des Kündigungsschutzes stößt in der SPD auf scharfen Widerstand. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier wies den Vorstoß am Wochenende deutlich zurück. "Das ist mit mir nicht zu machen", betonte er. Auch CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel erteilte solchen Vorschlägen eine Absage

Berlin. Die Forderung aus der Wirtschaft nach einer Lockerung des Kündigungsschutzes stößt in der SPD auf scharfen Widerstand. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier wies den Vorstoß am Wochenende deutlich zurück. "Das ist mit mir nicht zu machen", betonte er. Auch CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel erteilte solchen Vorschlägen eine Absage. Der CDU-Wirtschaftsrat zeigte sich dagegen offen für die Idee. Die FDP sieht sich durch die Rufe aus der Wirtschaft in ihrem Kurs bestätigt. Wirtschaftsverbände und Ökonomen hatten vorgeschlagen, Unternehmen und Arbeitnehmer künftig bei der Einstellung wählen zu lassen zwischen dem gesetzlichen Kündigungsschutz und einer vorab festgelegten Abfindung für den Fall einer Entlassung. Auch die FDP will eine Lockerung des Kündigungsschutzes durchsetzen. ddp