| 23:35 Uhr

Paris
Zwölf Tote nach Unwettern im Süden Frankreichs

Paris. Bei Unwettern und Überschwemmungen sind in Südfrankreich mindestens zwölf Menschen gestorben, mindestens acht wurden verletzt. Einige der Getöteten seien von den Fluten mitgerissen worden, sagte der Präfekt des Départements Aude, Alain Thirion, dem Fernsehsender BFM.

Binnen Stunden sei so viel Regen gefallen wie sonst in mehreren Monaten erwartet werde. Das Wasser habe in den betroffenen Gebieten so hoch gestanden, dass Rettungsdienste teilweise selbst per Boot nicht durchgekommen seien. Laut Augenzeugen mussten sich Menschen auf die Dächer ihrer Häuser retten, um per Hubschrauber gerettet zu werden. Allein in Trèbes östlich von Carcassonne, das die Fluten offenbar am härtesten getroffen hatten, erreichte das Hochwasser nach Behördenangaben einen Stand von mehr als sieben Metern.