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Jugendliche Stubenhocker aufgepasst!
Wenig Tageslicht macht laut Studie kurzsichtig

Hamburg. Bei zu wenig hellem Tageslicht haben Kinder und Jugendliche ein hohes Risiko, kurzsichtig zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, über deren Ergebnisse die „Zeit“ berichtet. Nicht langes Lesen und Starren auf Bildschirme mache demnach kurzsichtig, sondern der Umstand, dass dies drinnen bei künstlicher Beleuchtung geschehe, hieß es.

Bei zu wenig hellem Tageslicht haben Kinder und Jugendliche ein hohes Risiko, kurzsichtig zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, über deren Ergebnisse die „Zeit“ berichtet. Nicht langes Lesen und Starren auf Bildschirme mache demnach kurzsichtig, sondern der Umstand, dass dies drinnen bei künstlicher Beleuchtung geschehe, hieß es.

Im Freien herrsche an sonnigen Tagen auch im Schatten eine Lichtstärke um die zehntausend Lux, in einem Klassenraum oder Kinderzimmer sind es typischerweise nur 500 Lux. Am meisten gefährdet seien jene Stubenhocker, die über Stunden bei mangelhafter Beleuchtung Bücher lesen oder auf den Computerbildschirm oder das Smartphone starren. Die Ergebnisse der Untersuchung von über 160 000 Probanden veröffentlichte ein internationales Expertenteam im Fachblatt „Nature Genetics“. Nach Angaben der „Zeit“ nimmt die Kurzsichtigkeit weltweit dramatisch zu. Inzwischen seien zum Beispiel 90 Prozent der jungen Chinesen betroffen.