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Tödliche Keime in Kieler Klinikum entdeckt

Kiel. Mit einem gefährlichen Bakterium haben sich 27 Patienten im Universitätsklinikum (UKSH) in Kiel infiziert, fünf seien bereits daran gestorben, teilte das Klinikum mit. Deshalb nehme der Campus Kiel zunächst keine künstlich beatmeten internistischen Notfallpatienten mehr auf. Agentur

Als Überträger werde ein Patient vermutet, der im Dezember aus dem Mittelmeerraum ins UKSH verlegt worden war. Bei dem Keim handele es sich um ein gegen vier Antibiotikagruppen resistentes Bakterium, das Lungenentzündungen, Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen und Sepsis verursachen könne.

Das Klinikum steht unter dem Verdacht, die Öffentlichkeit nur unzureichend und viel zu spät über die gefährlichen Keime informiert zu haben.