| 22:34 Uhr

Tödliche Attacke auf Hundebesitzer
Terrier-Mischling Chico soll vorerst doch nicht sterben

Hannover. () Nach der tödlichen Hundeattacke auf zwei Menschen prüft die Stadt Hannover, ob der Staffordshire-Terrier-Mischling Chico in eine Spezialeinrichtung kommt. Das Tierheim, in dem Chico derzeit untergebracht ist, habe vorgeschlagen, den Hund in einer speziell gesicherten Einrichtung für auffällig gewordene Tiere außerhalb Niedersachsens unterzubringen, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Ursprünglich wollte man den Hund einschläfern. Ob diese Alternative gewährleisten kann, dass der Hund keinem Menschen mehr Schaden zufügt, werde geprüft. Mit dem Tierheim würden die nächsten Schritte erörtet, erklärte Stadtsprecher Udo Möller. Tierschützer hatten in einer Petition dazu aufgerufen, den Hund nicht zu töten. „Bitte lasst Chico leben! Er hatte nie ein gutes Hundeleben!“, hieß es online.

() Nach der tödlichen Hundeattacke auf zwei Menschen prüft die Stadt Hannover, ob der Staffordshire-Terrier-Mischling Chico in eine Spezialeinrichtung kommt. Das Tierheim, in dem Chico derzeit untergebracht ist, habe vorgeschlagen, den Hund in einer speziell gesicherten Einrichtung für auffällig gewordene Tiere außerhalb Niedersachsens unterzubringen, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Ursprünglich wollte man den Hund einschläfern. Ob diese Alternative gewährleisten kann, dass der Hund keinem Menschen mehr Schaden zufügt, werde geprüft. Mit dem Tierheim würden die nächsten Schritte erörtet, erklärte Stadtsprecher Udo Möller. Tierschützer hatten in einer Petition dazu aufgerufen, den Hund nicht zu töten. „Bitte lasst Chico leben! Er hatte nie ein gutes Hundeleben!“, hieß es online.

Der Hund hatte am Dienstag seine 52 Jahre alte Besitzerin und deren 27 Jahre alten Sohn totgebissen. Die Stadt Hannover räumte ein, dass er den Behörden bereits 2011 aufgefallen sei. Eine angeordnete Begutachtung, die zu einem Haltungsverbot geführt hätte, sei unterblieben.