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Gegen den Schönheitswahn
Schülerinnen protestieren gegen Heidi-Klum-Sendung

Hamburg.

Lynne und ihre Freundinnen haben genug: „Make-Overs, Zickenkriege und Diättip. Eine brandneue Staffel, aber dasselbe Programm. Zero-Size Models und Körperhass. (. . .) Ich bin mehr als mein Aussehen“, singen die Hamburger Schülerinnen in dem Video „Not Heidis Girl“. Die Mädchen zwischen elf und 15 Jahren wollen so gegen die Sendung „Germany‘s Next Topmodel“ von Heidi Klum protestieren, die seit einer Woche wieder auf ProSieben zu sehen ist. „Klar, bringt ,Germany‘s Next Topmodel’ Spaß, während ich das sehe. Aber danach fühle ich mich falsch“, sagt Lynne. In den sozialen Netzwerken stößt das Video auf große Resonanz. Mehr als 170 000 Menschen haben das Video auf You Tube und Facebook gesehen. „Wenn Heidi Klum ein schlechtes Gewissen bekommen würde, das wäre schon mal was“, sagt Stevie Schmiedel, Geschäftsführerin der Organisation „Pinkstinks“, die gegen Geschlechterklischees angeht und das Video gemeinsam mit den Mädchen gedreht hat.