| 22:10 Uhr

13. und 14. Juli
Rückblende

Was geschah am 13. Juli?

2014 gewinnt Deutschland das WM-Finale gegen Argentinien in Rio de Janeiro mit 1:0 nach Verlängerung und wird zum vierten Mal Fußball-Weltmeister.



1949 droht Papst Pius XII. (1876-1958) allen Katholiken, die Mitglieder oder Sympathisanten kommunistischer Parteien sind, mit der Exkommunikation.

1936 wird die Ermordung des spanischen monarchistischen Abgeordneten José Calvo Sotelo Anlass eines Militärputsches, der sich zum Spanischen Bürgerkrieg ausweitet.

1709 gründet der aus Italien stammende Johann Maria Farina in Köln

eine Parfüm-Fabrik. Mit seinem neuen Verfahren – er destilliert reinen Alkohol und löst darin verschiedene Duftstoffe – kreiert er sein „Kölnisch Wasser“ („Eau de Cologne“).

Was geschah am 14. Juli?

1999 bringt der Finanzdienstleister und Wirtschaftsverlag Dow Jones  einen neuen Index für 50 weltweit operierende Unternehmen auf den Markt, den „Global Titans Index“.

1994 nehmen erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs deutsche Soldaten – als Angehörige des zwei Jahre zuvor gegründeten  Eurokorps – an der Truppenparade zum französischen Nationalfeiertag auf den Champs-Élysées in Paris teil.

1969 bricht zwischen Honduras und El Salvador der kurze, aber blutige „Fußballkrieg“ aus. Bei der Qualifikation zur Fußball-WM hatte El Salvador das entscheidende Match gegen Honduras gewonnen. Binnen weniger Tage sterben Tausende Menschen.

1959 läuft das erste atomgetriebene Überwasserkriegsschiff der Welt, der US-Kreuzer „Long Beach“, in Quincy (US-Bundesstaat Massachusetts) vom Stapel.

1884 lässt der Afrikaforscher Gustav Nachtigal in Duala/Kamerun die deutsche Flagge hissen. Dies gilt als Beginn der deutschen Kolonie Kamerun.

1789 stürmen Bürger in Paris die Bastille, ein Gefängnis. Das Ereignis wird zu einem Symbol für die Französische Revolution und gilt in der späteren geschichtlichen Einordnung oft  als deren Beginn.⇥(dpa)