| 00:25 Uhr

Rückblende
Rückblende

Was geschah am 29. September?

2017 wird der frühere SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder an die Aufsichtsrats-Spitze des russischen Ölkonzerns Rosneft gewählt. Die Personalie ist in Deutschland umstritten. Der russische Staat hält die Aktienmehrheit an Rosneft.



2016 wird der Bürgermeister der Gemeinde Oersdorf nördlich von Hamburg mit einem Kantholz bewusstlos geschlagen. Hintergrund könnten Planungen der Gemeinde sein, Flüchtlinge in dem 850-Einwohner-Dorf unterzubringen.

2013 töten islamistische Terroristen bei einem Überfall auf eine Fachhochschule für Landwirtschaft im Nordosten Nigerias 40 Studenten.

2008 bewahren Bund und Banken den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate mit einer Bürgschaft über zunächst 35 Milliarden Euro vor dem Untergang. Am 5. Oktober wird das Rettungspaket auf 50 Milliarden Euro aufgestockt.

2003 erreicht der Rheinpegel historische Tiefstände. In Köln wird mit einem Pegelstand von 81 Zentimetern der Tiefstwert von 1947 um drei Zentimeter unterschritten.

1938 schließen Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien das „Münchener Abkommen“, das die Tschechoslowakei zur Abtretung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich zwingt.

Was geschah am 30. September?

2016 stürzt die Esa-Raumsonde „Rosetta“ planmäßig auf den Kometen „Tschuri“ und zerschellt. Sie war 2004 gestartet.

2008 tritt CSU-Chef Erwin Huber als Konsequenz aus schweren Verlusten seiner Partei bei der bayerischen Landtagswahl zurück.

Unmittelbar danach erklärt Bundesagrarminister Horst Seehofer in Berlin seine Kandidatur für den Vorsitz.

2005 veröffentlicht die dänische Zeitung „Jyllands-Posten“ zwölf Mohammed-Karikaturen des Zeichners Kurt Westergaard. Diese lösen sehr

heftige Reaktionen in der islamischen Welt aus.

1955 verunglückt der 24-jährige US-Filmschauspieler James Dean („Jenseits von Eden“) bei Cholame (Kalifornien) tödlich mit seinem Porsche.                Foto: dpa