| 23:47 Uhr

Zum Fang freigegeben
Problem mit Sumpfkrebsen in Berlin bald gegessen?

Berlin. Sie gehören eigentlich nicht hierhin: In Berlin leben Amerikanische Sumpfkrebse. Und das in rauen Mengen. Um ihren Bestand in Gewässern im Tiergarten und im Britzer Garten zu verringern, hat nun ein Fischereibetrieb die Erlaubnis zum Fang der Tiere bekommen. Vor rund einer Woche haben Fischer damit begonnen. Sie wollen die Ware an Gastronomen und Privatleute verkaufen.

Sie gehören eigentlich nicht hierhin: In Berlin leben Amerikanische Sumpfkrebse. Und das in rauen Mengen. Um ihren Bestand in Gewässern im Tiergarten und im Britzer Garten zu verringern, hat nun ein Fischereibetrieb die Erlaubnis zum Fang der Tiere bekommen. Vor rund einer Woche haben Fischer damit begonnen. Sie wollen die Ware an Gastronomen und Privatleute verkaufen.

Die bis zu 15 Zentimeter langen Krebse mit den auffälligen dornigen Scheren stammen von ausgesetzten Exemplaren ab. Lange hatte niemand von ihnen Notiz genommen. Wie sehr sie verbreitet sind, wurde erst im vergangenen Sommer klar: Die auffälligen Krustentiere wurden auf Straßen und Wegen am Tiergarten gesichtet. Bei einer daraufhin gestarteten Fangaktion gingen dann fast 4000 Sumpfkrebse ins Netz.