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Morddrohungen gegen Ochsenknecht

 Wilson Gonzales Ochsenknecht (rechts), Constantin von Jascheroff und Jessica Richter spielen in "Willkommen im Krieg" mit. Foto: Pedersen/dpa
Wilson Gonzales Ochsenknecht (rechts), Constantin von Jascheroff und Jessica Richter spielen in "Willkommen im Krieg" mit. Foto: Pedersen/dpa
Berlin. Die Bundeswehr geht Morddrohungen von Soldaten gegen den Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht nach. Der 22-jährige Sohn des bekannten Darstellers Uwe Ochsenknecht soll wegen seiner Rolle in der Pro-Sieben-Komödie "Willkommen im Krieg" auf "Facebook" von mehreren Soldaten mit dem Tod bedroht worden sein

Berlin. Die Bundeswehr geht Morddrohungen von Soldaten gegen den Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht nach. Der 22-jährige Sohn des bekannten Darstellers Uwe Ochsenknecht soll wegen seiner Rolle in der Pro-Sieben-Komödie "Willkommen im Krieg" auf "Facebook" von mehreren Soldaten mit dem Tod bedroht worden sein. Ein verdächtiger Fallschirmjäger aus dem im saarländischen Lebach stationierten Bataillon 261 wurde bereits identifiziert und soll nach Angaben eines Bundeswehrsprechers am nächsten Montag vernommen werden.Die "Bild" hatte zuvor im Internet aus einer "Facebook"-Botschaft zitiert, in der Ochsenknecht vorgeworfen wird, sich über den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan lustig zu machen. "Sei ein Mann und komm mich doch im Fallschirmjägerbataillon 261 besuchen. Ich bring Dich um", heißt es laut "Bild" darin.

Auch in anderen "Facebook"-Botschaften wurde Ochsenknecht bedroht. Laut "Bild" war auf der Internet-Plattform unter anderem vorübergehend eine Todesanzeige mit dem Kommentar "Erschießt Ochsenknecht!" eingestellt. Auch diesen Hinweisen geht die Bundeswehr nach. "Wir distanzieren uns deutlich von derlei Äußerungen", sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. "Willkommen im Krieg" war am Ostermontag auf Pro Sieben ausgestrahlt worden. Im Trailer bewirbt der Sender den Film mit dem Slogan "Es ist heiß, es ist cool, es ist riskant, und wenn du nicht höllisch aufpasst, gehst Du drauf." dpa