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Max-Planck-Gesellschaft will an Affenversuchen festhalten

München. Die Max-Planck-Gesellschaft will sich nach eigenen Angaben nicht von Drohungen und Beschimpfungen wegen Affenversuchen in der Forschung beeinflussen lassen. Im Herbst wolle die Gesellschaft über die zukünftige Ausrichtung des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen beraten, teilte eine Sprecherin gestern mit. Agentur

Weitere Versuche an Affen seien ebenso möglich wie eine neue Ausrichtung des Instituts. Der Institutsdirektor Nikos Logothetis hatte vor wenigen Tagen erklärt, die Versuche an Primaten in Tübingen vorerst einstellen und künftig nur noch mit Nagetieren arbeiten zu wollen.