| 21:55 Uhr

Kurz nach dem Start
Keine Toten bei Flugzeugabsturz im Norden Mexikos

Mexiko-Stadt. Der Absturz einer Passagiermaschine ist im Norden Mexikos relativ glimpflich ausgegangen. Kurz nach dem Start im Bundesstaat Durango schlug die Maschine der Aeroméxico auf einem nahen Feld auf, wie die Behörden mitteilten.

Alle 103 Insassen konnten sich retten, ehe das Flugzeug in Flammen aufging. 49 Verletzte kamen in die Klinik, der Zustand des Piloten galt gestern als ernst. Flug AM2431 hob am Dienstag (Ortszeit) von der Stadt Durango in Richtung Mexiko-Stadt ab. Nachdem die Maschine bei starkem Sturm die Rollbahn verlassen habe, sei sie von einer Windböe erfasst worden, sagte José Aispuro, Gouverneur des Bundesstaats Durango. Einige Passagiere berichteten, sie hätten ein lautes Geräusch gehört, als der linke Flügel auf den Asphalt prallte, sich beide Triebwerke aus der Verankerung lösten. „Es war wirklich, wirklich hässlich“, schilderte Passagier Lorenzo Nunez. „Binnen Sekunden brannte es.“ Die meisten Reisenden kamen mit leichten Verletzungen davon. Bei einigen sei die Körperoberfläche aber zu 25 Prozent verbrannt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums von Durango.

Über die Absturzursache wollte Gouverneur Aispuro nicht spekulieren. Ein technischer Fehler oder menschliches Versagen könnten Faktoren sein, doch sei das Wetter nicht günstig gewesen. Der Geschäftsführer von Aeroméxico, Andrés Conesa, sagte, das Flugzeug sei in „perfektem“ Zustand gewesen.