| 22:10 Uhr

Bundesgerichtshof
Kachelmann kann auf Schmerzensgeld hoffen

Karlsruhe/Berlin.

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat eine Beschwerde des Medienhauses Axel Springer abgewiesen. Der Verlag wurde wegen der Berichterstattung über Jörg Kachelmann 2016 zu einer Schmerzensgeldzahlung (395 000 Euro)verurteilt. Das Medienhaus wollte eine Revision gegen das Urteil des Oberlandesgerichts erreichen. In dem Streit geht es um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Der Sprecher von Axel Springer teilte mit, dass das Unternehmen noch die Möglichkeit einer Verfassungsbeschwerde prüfe.