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Krankenkasse
Immer mehr junge Leute leiden unter „Handy-Daumen“

zweibrücken. (PM) Wischen, klicken, tippen, zig mal pro Tag: Die typischen Handbewegungen am Smartphone sind Alltag, aber ziemlich anstrengend für Gelenke – auch für junge. Darauf weist die IKK Südwest hin und schlägt Alarm: Immer mehr jüngere Menschen leiden demnach bereits an Arthrose in Hand oder Fingern. red

Bei den 21- bis 30-Jährigen habe sich die Zahl der Betroffenen in vier Jahren verfünffacht, von vier (2013) auf 19 (2017), bei den 31- bis 45-Jährigen mehr als verdoppelt (von 38 auf 98). „Eine Ursache kann übermäßiger Smartphone-Gebrauch sein“, schreibt die Kasse, die Versicherte in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen hat. Insgesamt litten im Vorjahr 1166 Versicherte zwischen 16 und 65 Jahren an Arthrose in der Hand, doppelt so viele wie 2013. Auch wenn diese Zahlen niedrig wirkten, deuteten die Steigerungsquoten auf ein Problem hin, das größer werde. „Tennis-Arm und Maus-Hand waren gestern. Heute ist es der Handy-Daumen“, sagte IKK-Projektleiter Frank Laubscher.