| 23:27 Uhr

Bewährungsstrafe
Gericht verurteilt Mann, der seinen Hund erhängt hat

Wetzlar. Weil er seinen Hund mit einer Leine in einem Wald erhängt hat, ist ein 28-Jähriger in Hessen vom Amtsgericht Wetzlar zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Zudem muss der Mann 3000 Euro an eine Stiftung des Naturschutzbundes Nabu zahlen.

Verurteilt wurde der Täter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, das das Töten eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund verbietet. Der Mann gab an, in einer Kurzschlussreaktion gehandelt zu haben.Er habe seine private und berufliche Situation als belastend empfunden. Ob er das Urteil akzeptiere, sei noch unklar.