| 23:39 Uhr

Michaela Brohm-Badry rät zu kleinen Schritten
Forscherin: Keine großen Vorsätze für 2018 fassen

Trier. Gute Neujahrsvorsätze können dem Leben eine positive Wendung geben – davon ist die Glücksforscherin Michaela Brohm-Badry überzeugt. „Entscheidend dabei ist, dass man sich kleine Dinge vornimmt, in welche Richtung man sein Leben verändern will.“ Also lieber zehn Minuten Joggen gehen oder zehn Minuten Vokabeln lernen als sich gleich eine Stunde damit beschäftigen wollen, rät die Professorin der Uni Trier.

Gute Neujahrsvorsätze können dem Leben eine positive Wendung geben – davon ist die Glücksforscherin Michaela Brohm-Badry überzeugt. „Entscheidend dabei ist, dass man sich kleine Dinge vornimmt, in welche Richtung man sein Leben verändern will.“ Also lieber zehn Minuten Joggen gehen oder zehn Minuten Vokabeln lernen als sich gleich eine Stunde damit beschäftigen wollen, rät die Professorin der Uni Trier.

„Einige Menschen scheitern an ihren Vorsätzen, weil sie sich zu große Dinge vornehmen“, sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung. Die kleinen Wandlungen hingegen ließen sich gut in den Alltag einbauen. Wer eine neue Tätigkeit an eine andere anhänge, baue Rituale auf – etwa: Nach dem Zähneputzen immer das Instrument üben. „Dadurch initiiert man Verhaltensänderungen.“ Wichtig sei auch, auf Ziele hin zu formulieren. Also nicht: „Ich möchte schlanker sein, sondern ich möchte mich gesund ernähren.“