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Ebola-Ausbruch: Unruhen nach Ausgangssperre in Liberia

Monrovia/Berlin. Um die Ebola-Epidemie unter Kontrolle zu bekommen, hat die Regierung in Liberia Quarantänezonen ausgeweitet und eine nächtliche Ausgangssperre über die Hauptstadt verhängt. In einem Elendsviertel von Monrovia brachen daraufhin Unruhen aus. Agentur

Bewaffnete Sicherheitskräfte riegelten Teile des Stadtbezirks West Point ab, in dem rund 75 000 Menschen unter äußerst ärmlichen Bedingungen leben, berichteten gestern örtliche Medien. Die befürchtete Ebola-Erkrankung in Berlin erwies sich am späten Dienstagabend als Malaria-Infektion. Alle Tests auf Ebola seien negativ verlaufen, teilte die Charité-Klinik mit. Der 30-jährigen Patientin gehe es den Umständen entsprechend gut, sie bleibe aber zur Behandlung weiter in einer Berliner Klinik. Die Frau hatte am Dienstag in einem Berliner Jobcenter über hohes Fieber geklagt. Die Behörde rief den Notarzt, weil sie sich eine Woche zuvor in Nigeria aufgehalten hatte.